gleichgewicht

Gleichgewicht thematisiert die Fragilität des Seins. Egal wie schwer oder robust etwas scheinen mag, wenn es darauf ankommt, kann der sprichwörtliche Punkt auf dem »i« entscheidend sein. So auch bei der dreidimensionalen Umsetzung des Wortes.

Entstanden ist so ein Schriftzug von ca. 2,8 m Länge und einem geschätzten Gesamtgewicht von ca. 40 kg.

Der Schriftzug besteht aus einem festen aber dennoch leichten Kern und einer abdeckenden Außenhaut. Sperrholz, Styropor, Glasfasergewebe und Kleber bilden den Kern. Zwei Streifen aus 2 mm dickem Stahlblech verstärken zusätzlich die Senkrechte des »g«. Die Außenhaut wurde abschließend in mehreren Schichten verputzt und geschliffen.

 

 

Die Unterlänge des gemeinen »g« bildet die tragende Achse und trägt den kompletten Schriftzug. Um ein seitliches Kippen zu vermeiden, können bei Bedarf die unterschiedlich schweren »i«-Punkte als ausgleichende Gewichte genutzt werden. So kann der Schriftzug in Waage gebracht und gehalten werden. Um die Dreidimensionalität stärker hervorzuheben, wurden die einzelnen Buchstaben leicht in der Tiefe versetzt. Dies sorgt bei Lichteinfall für eine deutlich sichtbare Schattenbildung.

 

 

Aller Bedenken zum Trotz existiert der Schriftzug jetzt schon seit mehreren Jahren …

 


 

_team   Jaqueline Dietz, Marc Wejda

_projekt   3. Semsester Kommunikation (HTW Berlin, WS 2011/12) – Typografie

_leitung Prof. Jürgen Huber

_materialliste Styropor (50mm, 15mm); Armierungsgewebe, Styroporkleber, Sperrholzplatten, Holzleim, Acryl, Sprühlack, Schrauben, Stahlblech, Tiefengrund, Rotbandputz

_link   ‚Schrift im Raum‘ – Kommunikationsdesign HTW-Berlin