Lichtdepot

 

»Nehmt aus der Welt die Elektrizität, und das Licht verschwindet«

(Heinrich Rudolf Hertz, 1889)

 

 

Die Idee für dieses Projekt besteht darin eine Lichtquelle zu schaffen, welche auch bei Unterbrechung der Stromversorgung weiterhin Licht wiedergeben kann. Gerade in Entwicklungsländern und in Ländern der Dritten Welt ist eine stete Stromversorgung keine Selbstverständlichkeit. Durch »Lichtdepot« können beispielsweise Generatorenausfälle oder ähnliche Unterbrechung überbrückt werden, ohne auf eine Beleuchtung verzichten zu müssen.Eine mit LEDs betriebene Lichtquelle ist prädestiniert dafür, hierfür als Basis zu fungieren. LED-Retrofits gibt es für alle gängigen Fassungen und in unterschiedlichen Lichtstärken. Sie sind robust, energieeffizient und lassen sich digital ansteuern.

 

Diese sogenannten Retrofits bestehen zu meist nur aus einem Gehäuse, einem Spannungswandler und einer LED-Struktur. Für dieses Funktionsmodell wurde der Spannungswandler entfernt und durch eine Reihe von Batterien ersetzt, welche sich im Sockel der Lampe befinden. Diese Aneinanderreihung versorgt die SMD-LEDs mit Strom, bei einer Spannung von 24V. Des Weiteren sind in dem Gehäuse ein Teensy-Mikrocomputer mit Touchfunktion, zwei Akkus zu dessen Stromversorgung und ein Relais, welches die LEDs schaltet.In zusammengebauten Zustand leuchtet die Lampe bei Berührung am Sockel. Der Mikrocomputer erfasst sensorisch den kapazitiven Unterschied durch die Berührung, schaltet das Relais und die LEDs fangen an zu leuchten.

 

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_projekt
3. Semsester Industriedesign – lightning over | Session I
Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle (2015/16)_unterstützung
Max von Elverfeldt

_link
Burg Giebichenstein ID Neuwerk